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Ursachen einer Blasenentzündung

Blasenentzündung?

Blasenentzündungen, auch Zystitis oder Harnwegsinfektion genannt, sind sehr häufig.

In den allermeisten Fällen liegt die Ursache einer Blasenentzündung bei der vermehrten Besiedelung von Bakterien in der Blase. Diese Bakterien stammen meist aus der Darmgegend.

Häufig handelt es sich dabei um Escherichia coli Bakterien. Die Bakterien bahnen sich ihren Weg vom Darmausgang zum Ausgang der Harnröhre, durch welche sie aufsteigen und so letztlich in die Blase gelangen. Dort haften sie sich an der Blasenschleimhaut an, vermehren sich und verursachen so eine Blasenentzündung.

Wer ist davon betroffen?

Von einer Blasenentzündung können sowohl Frauen, Kinder als auch Männer betroffen sein.

Warum sind Frauen häufiger von einer Blasenentzündung betroffen als Männer? Dafür gibt es zwei wichtige Gründe. Einerseits liegt der Darmausgang der Frau deutlich näher beim Ausgang der Harnröhre, andererseits ist die Harnröhre auch deutlich kürzer als diejenige des Mannes. Diese anatomischen Begebenheiten erleichtern es den Bakterien (meist E.coli) bis zur Blase vorzudringen. Somit ist das weibliche Geschlecht der grösste «Risikofaktor» für die Entstehung einer Blasenentzündung.

Es haben aber nicht alle Frauen ein gleich grosses Risiko eine Blasenentzündung zu bekommen. Hierbei scheint das natürliche Mikrobiom (Gesamtheit der Bakterien) der Blase und der Vagina eine wichtige Rolle zu spielen. So können allenfalls bestimmte Gemeinschaften von Bakterien, welche in der Blase und Vagina leben, mehr oder weniger gut vor Infektionen schützen.

Hier sind einige weitere Risikofaktoren, welche die Entstehung einer Blasenentzündung begünstigen können:

Behandlung mit Antibiotika (bis zu 4 Wochen zurückliegend)

Blasenentzündung in der Vergangenheit

Häufiger Geschlechtsverkehr (sogenannte «honeymoon Zystitis»)

Gebrauch eines Diaphragmas oder spermizider Gele zur Verhütung

Schwangerschaft und Wochenbett

falsche «Wischrichtung» nach dem Stuhlgang (von hinten nach vorne)

Scheidentrockenheit nach Menopause

Welche Symptome kommen häufig bei einer Blasenentzündung vor?

Die Symptome einer typischen Blasenentzündung können in einigen Fällen nur leicht ausgeprägt sein, häufig sind sie aber sehr unangenehm und schmerzhaft. In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Blasenentzündung um eine unkomplizierte Infektion der unteren Harnwege (Blase und Harnröhre).

Die typischen Symptome einer Blasenentzündung äussern sich wie folgt:

Häufiger Harndrang, aber geringe Urinmenge

Brennen beim Wasserlassen

Schmerzen im Unterbauch

Auch eine leichte Trübung des Urins und ein unangenehmer Geruch können sich entwickeln. Diese Art von Infektion bleibt in den meisten Fällen auf die Blase beschränkt.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Generell sollte man immer auf sein Empfinden achtgeben und bei Unwohlsein einen Arzt aufsuchen.
Aber wann ist es dringend empfohlen einen Arzt aufzusuchen?
Harnwegsinfektionen werden grundsätzlich in zwei Kategorien eingestuft, in die der unkomplizierten und somit klassischen Blasenentzündung sowie der komplizierten Infektionen der oberen Harnwege.
In den allermeisten Fällen handelt es sich bei einer Blasenentzündung um eine sogenannte unkomplizierte Infektion, diese beschränkt sich auf den unteren Teil der Harnwege und somit auf die Blase. Häufig leiden darunter sexuell aktive oder Frauen in den Wechseljahren.
Hierbei genügt oftmals ein pflanzliches Medikament zur Akuttherapie auf Basis von Bärentraubenblätterextrakt, aus der Apotheke oder Drogerie. Auch Nieren-Blasentees kann man ideal als Begleittherapie einsetzen, um das Ausspülen der Bakterien aus der Blase zu unterstützen. Auf die Einnahme von Antibiotika kann bei einer unkomplizierten Blasenentzündung oftmals verzichtet werden.

Wann spricht man von einer komplizierten Harnwegsinfektion?

Bei allen Harnwegsinfekten bei Männern und Kindern.

Bei Auftreten von Fieber, Flankenschmerz.

Bei Hindernissen in den Harnwegen, die den Urinabfluss stören, zum Beispiel Prostatavergrösserung, Harnröhrenverengung, Steinleiden sowie gut- oder bösartige Geschwüre (z. B. Harnblasenkrebs). Der dadurch in der Blase verbleibende Restharn, beziehungsweise der in die Nierenbecken aufgestaute Urin, fördern das Wachstum von Bakterien.

Bei neurologischen Krankheiten, bei denen die normale Harnentleerung gestört ist, zum Beispiel Querschnittslähmungen, Multiple Sklerose sowie Demenz. Es bildet sich Restharn.

Bei Grunderkrankungen wie Diabetes oder Nierenversagen. Der im Urin ausgeschiedene Zucker bei nicht oder nur unzureichend behandeltem Diabetes liefert eine ideale Ernährungsgrundlage für Bakterien.

Bei liegenden Dauerkatheter oder andere Fremdkörper im Harntrakt. Sie sind oft innerhalb weniger Tage mit Bakterien besiedelt. Der entstehende Biofilm schützt Bakterien vor dem menschlichen Immunsystem und vor Antibiotika.

Bei angeborenen oder erworbenen Fehlbildungen des Harntraktes, die z. B. einen vesikoureteralen Reflux bedingen. Es bildet sich häufig Restharn.

Bei Einnahme von Medikamenten oder Krankheiten, die die Immunabwehr des Körpers schwächen.

Bei vergangenen Operationen am Harntrakt.

In seltenen Fällen kann sich zudem eine Infektion der unteren Harnwege auf die oberen Harnwege ausweiten, dann spricht man von einer Nierenbeckenentzündung, weil nicht mehr nur die Blase betroffen ist, sondern auch die Niere. Dies geht meist mit Fieber und Flankenschmerzen einher. Sollte dieser Fall eintreffen, ist ein schnelles Handeln gefragt und somit der Weg zum Arzt unumgänglich und absolut zu empfehlen.

 

Welches Präparat der Arzt verordnet, hängt von der Art der Infektion ab. Häufig verschribene Wirkstoffe bei komplizierten Harnwegsinfekten sind beispielsweise Fosfomycin oder Nitrofurantoin (Antibiotika).

Wie erkenne ich die Symptome einer komplizierten Harnwegsinfektion (Nierenbeckenentzündung)?

Fieber

Übelkeit, Erbrechen

Flankenschmerzen

Blut im Urin

Entzündete Blase? Da sind Sie ganz sicher kein Einzelfall!

Jährlich sind rund 300 Millionen Menschen von Harnwegsinfekten betroffen. Schon aus anatomischen Gründen sind am häufigsten Frauen diejenigen, die unter einer Blasenentzündung leiden, da die weibliche Harnröhre kürzer ist und näher beim Darmausgang liegt. Blaseninfektionen sind meist bakteriell bedingt. Ihre Symptome sind häufiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen sowie Schmerzen im Unterbauch. 

Was hilft?

Eine pflanzliche Therapiemöglichkeit bietet Cystinol®: der darin enthaltene Wirkstoff Arbutin wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.

Cystinol, bei ersten Anzeichen einer Blasenentzündung.